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    11.06.2015

    Läpple Automotive bestellt 2.500-Tonnen-Servopresse

    Anlage von Schuler erweitert Produktspektrum um Strukturteile und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit des Zulieferers

    Der Zulieferer Läpple Automotive hat bei Schuler eine Servopresse mit 2.500 Tonnen Presskraft in Auftrag gegeben. „Damit investieren wir in die Zukunft unseres Standorts Heilbronn“, sagt Geschäftsführer Oliver Wackenhut. Die neue Anlage stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Läpple Automotive und hilft dabei, neue Märkte und Geschäftsfelder zu erschließen.

    „Mit der neuen Schuler-Presse erweitern wir unser Produktspektrum deutlich“, erklärt Ralph Lintz, der technische Leiter bei Läpple Automotive. Die Anlage ermöglicht nun auch die wirtschaftliche Herstellung von Strukturteilen aus Stahl oder Aluminium, die unter anderem in Türen, Motorhauben oder Heckklappen verbaut werden. Zum Kundenkreis zählen die Premium-Automobilhersteller.

    Es handelt sich um eine Zuganker-Presse vom Typ TSD mit Ziehkissen, Stößelkissen, Bandanlage, Walzenvorschub und Platinenlader. Läpple Automotive investierte insgesamt rund zehn Millionen Euro in die Anschaffung. Der Spatenstich für das acht Meter tiefe Fundament in der Produktionshalle ist gerade erfolgt, in etwa einem Jahr ist die Inbetriebnahme vorgesehen.

    Bei Servopressen erfolgt der Antrieb direkt über hochdynamische Torquemotoren. Das Fehlen von Schwungrad und Kupplungs-/Bremskombination macht die Anlagen flexibel, energieeffizient und wartungsarm. Der Pendelhubbetrieb erhöht die Hubzahl und ermöglicht frei programmierbare Stößelhübe ohne zusätzliche mechanische Hubverstellung. Folgeprozesse wie etwa Schweißen sind ebenfalls prozesssicher integrierbar. Servopressen in Zugankerbauweise von Schuler sind mit Presskräften von 800 bis 3.500 Tonnen erhältlich.


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