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    19.03.2015

    Service-Großauftrag von Audi

    Schuler modernisiert neun Einarbeitungspressen des Premium-Automobilherstellers an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm

    Der Bereich Hydraulic des Schuler Service hat den dritten Großauftrag innerhalb von zwölf Monaten erhalten: die Modernisierung von neun Einarbeitungspressen im Werkzeugbau der AUDI AG. Die Anlagen wurden 1998 vom Pressenbauer Müller Weingarten geliefert, den Schuler 2007 übernommen hat.

    Die neun Anlagen mit einer Presskraft zwischen 1.200 und 2.100 Tonnen erhalten – neben einer komplett neuen Elektrik und Hydraulik einschließlich der Abdichtung sämtlicher Zylinder und diverser mechanischer Überholungen – auch eine völlig neue Sicherheitstechnik. Der Zeitplan ist ehrgeizig: Der Umbau der ersten von sechs Pressen am Stammsitz von Audi in Ingolstadt soll noch Mitte dieses Jahres beginnen, Ende 2016 soll die letzte von drei Maschinen in Neckarsulm wieder die Produktion aufnehmen.

    Einarbeitungs- oder auch Try-Out-Pressen kommen zur Erprobung von Werkzeugen vor dem Anlauf der Serienfertigung zum Einsatz. Auf diese Weise lassen sich kostenintensive Stillstandzeiten an den Produktionsanlagen reduzieren. Bei hydraulischen Einarbeitungspressen hat der Anlagenbediener zu jedem Zeitpunkt die volle Presskraft verfügbar und kann bei Bedarf das Oberwerkzeug feinfühlig auf dem Unterwerkzeug absetzen. Die Wechselwirkungen zwischen Presse, Werkzeug, Material und Schmierung sind so komplex, dass die reine Simulation die Einarbeitung nicht ersetzen kann. Das kinematische Maschinenverhalten im Umformprozess wird ebenso simuliert wie das Verhalten des Ziehsystems der Pressen.

    Der Werkzeugbau von Audi beliefert auch andere Marken des Volkswagen-Konzerns mit Umformwerkzeugen und Karosseriebauanlagen. Auszeichnungen wie der mehrfache Gesamtsieg im renommierten Wettbewerb „Excellence in Production“ als „Werkzeugbau des Jahres“ belegen einen Spitzenplatz im internationalen Wettbewerb. Derzeit sind insgesamt 2.184 Mitarbeiter an den fünf Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Barcelona (Spanien), Győr (Ungarn) und Peking (China) beschäftigt, davon arbeiten 980 in Ingolstadt.


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