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    Warmgeformte Stähle

    Beschreibung

    Um extrem hohe Festigkeiten zu erreichen, wird bei Verstärkungsteilen das sogenannte Presshärten eingesetzt. Hierbei wird ein konventioneller Borstahl auf etwa 880 bis 950°C erwärmt, warm umgeformt und danach im Gesenk abgekühlt bzw. gehärtet. Der Härtevorgang wird im Werkzeug vorgenommen, um den Verzug des Bauteils zu minimieren.
    Ungehärtete Borstähle liegen bei etwa 600 N/mm² Zugfestigkeit und 20 % Bruchdehnung. Gehärteter Borstahl erreicht bis zu 1650 N/mm² bei einer verbleibenden Bruchdehnung des fertigen Bauteils von bis zu 8 %. Bezeichnung: 22MnB5, BTR 1650, Usibor 1500.
    Das Presshärten ist nach heutigem Stand das einzige Fertigungsverfahren für solch feste Bauteile. Aufgrund der langen Zykluszeiten und der hohen Energiekosten muss über den Einsatz des Presshärtens aber abhängig von Bauteil und Fahrzeugklasse von Fall zu Fall entschieden werden.
    Es ist noch nicht absehbar, wie hoch die Anzahl der warmgeformten Bauteile im Fahrzeug künftig sein wird. Im aktuellen VW Passat sind es derzeit zum Beispiel elf Teile.

    Ansicht


    SSAB Hardtech: Martensitbildung beim Presshärten

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