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    Gut umformbare Stähle

    Beschreibung

    Gut umformbare Stähle werden vorwiegend bei umformtechnisch anspruchsvollen Bauteilen wie kompletten Seitenwänden oder Ersatzradmulden eingesetzt. Man unterscheidet dabei:

    Konventionelle Tiefziehgüten
    Konventionelle Tiefziehgüten sind unlegierte weiche Tiefziehstähle wie zum Beispiel DC04, DC05. Diese wurden auf eine möglichst gute Umformbarkeit optimiert.

    IF-Stähle
    IF-Stähle zeigen gute Umformbarkeit bei schwierigsten Ziehteilen mit hohen Streck- und Tiefziehbeanspruchungen im unteren Festigkeitsbereich durch hohe r- und n-Werte (z.B. Tür innen, Radhaus). Bezeichnung: IF 180, IF 260

    Bake-Hardening (BH)-Stähle
    Generell wird zwischen zwei grundlegenden Verfestigungseffekten unterschieden. Zum einen das so genannte work-hardening, wobei die Verfestigung durch den Umformvorgang ausgelöst wird. Zum anderen das bake-hardening, das durch eine dem Umformprozess nachfolgende Wärmebehandlung (in der Regel das Einbrennen der Lackierung) ausgelöst wird.
    Der Vorteil der Bake-Hardening-Stähle liegt in der guten Umformbarkeit (vergleichbar mit konventionellen Güten) in Verbindung mit einer hohen Endfestigkeit des Bauteils nach dem Umformvorgang. BH-Stähle werden deshalb insbesondere für Außenhautteile eingesetzt. Der Opel Corsa war eines der ersten Fahrzeuge, bei dem diese Stahlsorten in Großserie zum Einsatz kamen. Bezeichnung: ZStE 180 BH, ZStE 220 BH, ZStE 260 BH, ZStE 300 BH

    Ansicht


    Max-Planck-Forschung: Bruchdehnung über Zugfestigkeit diverser Feinblechwerkstoffe

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