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    Bauteilspektrum

    Beschreibung

    Am Audi A6 lässt sich der Trend zu immer höheren Werkstofffestigkeiten und zu einer steigenden Materialvielfalt klar erkennen. Anhängeteile wie Vorderkotflügel und Motorhaube sind aus Aluminium, teilweise wird bei komplizierten Strukturteilen Edelstahl (H400) eingesetzt.

    Strukturteile
    Strukturteile werden – bis auf wenige Ausnahmen – meist in Stahl ausgeführt. Seit die Probleme der Fügetechnik und der elektrischen Isolation (Spannungsreihe / Korrossion) gelöst scheinen, werden aus Gewichts- oder Festigkeitsgründen zunehmend auch einzelne Aluminium- und Edelstahlteile eingesetzt.
    Die Gewichtsvorteile kompletter Aluminiumstrukturen sind durch die Einführung neuer hochfester Stähle deutlich relativiert worden. Die hohen Materialkosten und die aufwendige Verarbeitung von Aluminium sind nur im Luxussegment (Audi A8 / Jaguar XJ) wirtschaftlich vertretbar.
    Die derzeit wirtschaftlich sinnvollste Herstellung von crashrelevanten Strukturteilen erfolgt mit formgehärteten Mangan-Bor-Stählen.

    Anhängeteile (hang-on-parts) / Außenhaut
    Bei der Außenhaut ist – im Gegensatz zu den Strukturteilen - das Fahrzeugdesign und das Fahrzeuggewicht die maßgebende Komponente bei der Materialauswahl. Deshalb werden bei der Außenhaut - im Gegensatz zu den Strukturteilen der Fahrgastzelle – vorwiegend gut umformbare Stähle und auch zunehmend Aluminium und Kunststoff eingesetzt. Die zunehmende Prozeßsicherheit und die Entwicklung hochfester und gut umformbarer Werkstoffe wird in Zukunft auch zu höheren Festigkeiten in der Außenhaut führen.

    Ansicht


    Moderne Mischbauweise anhand der Audi A6 Rohkarosse

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