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14.12.2017

Update macht Pressen fit für Industrie 4.0

Mit einer neuen Steuerung sind ältere Stanzautomaten zukunftsfähig / Bessere Diagnosemöglichkeiten und gesicherte Ersatzteilverfügbarkeit

Die Stanzautomaten von Müller Weingarten sind auch 20 Jahre nach ihrer Auslieferung für ihre Robustheit unter Anwendern geschätzt. Während die Mechanik nach wie vor weitgehend tadellos ihre Dienste verrichtet, ist bei vielen Pressen die Steuerung mittlerweile in die Jahre gekommen: Die Industrie-PCs laufen teilweise noch mit x86-Prozessoren und dem Betriebssystem DOS. Als Nachfolge-Unternehmen von Müller Weingarten bietet Schuler unter dem Namen „Schuler Mono Control“ ein Steuerungs-Update für die Stanzautomaten mit einer Presskraft zwischen 250 und 2.000 Tonnen an.

Auf 20 dieser Pressen, von denen viele auch über einen elektronischen Transfer und elektronischen Walzenvorschub verfügen, hat Schuler bereits ein neues System installiert. Schließlich erhalten die Kunden durch die aktuellen Rechner nicht nur die Gewissheit, auch in Zukunft noch Ersatzteile zu bekommen, sondern auch wesentlich bessere Diagnosemöglichkeiten bei Störungen. Die neue Visualisierung und die größere Benutzeroberfläche erleichtern zudem die Bedienung.

Das Update nimmt gerade einmal zwei Wochen in Anspruch. Positiver Nebeneffekt: Durch den eingebauten Fernwartungs-Zugang ist die Maschine auch für das Zeitalter der Industrie 4.0 vorbereitet. Schon heute löst Schuler neun von zehn Problemfällen aus der Ferne.

Durch die neue Steuerung lässt sich jederzeit auf die Daten zugreifen, Service-Techniker müssen nur noch selten anreisen. Das reduziert die Stillstandszeiten deutlich und erhöht damit die Produktivität. An Systemen zur vorausschauenden Instandhaltung („Predictive Maintenance“) wird derzeit bei Schuler ebenfalls gearbeitet, um Sensordaten aus dem Betrieb der Anlagen auch zur Optimierung der Wartung zu nutzen.


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