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25.10.2017

Zweiter Frühling für „altes Mädchen“

Nach einer kompletten mechanischen und elektrischen Modernisierung ist eine 50 Jahre alte Presse bei Meleghy Automotive wieder wie neu

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Die Teams von Meleghy Automotive und Schuler arbeiteten bei der Modernisierung der 1.500-Tonnen-Presse sehr gut zusammen.

Die 1.500 Tonnen starke Presse bei Meleghy Automotive war nicht mehr die jüngste: Das „alte Mädchen“, wie sie die Mitarbeiter des Automobilzulieferers in Bernsbach liebevoll nennen, ist Baujahr 1968. Und so schienen ihre Tage gezählt, als vergangenes Jahr Zähne aus der Ritzelwelle brachen und Risse in Kopfstück und Pressenständern festgestellt wurden. Doch so schnell wollte Meleghy Automotive seine Anlage nicht aufs Abstellgleis schieben – und entschied sich deshalb für eine komplette Modernisierung.

„Wenn so eine Maschine aus dem Produktionsalltag herausgerissen wird, entstehen schnell zusätzliche Kosten“, erklärt Geschäftsführer Dr. Thomas Werle. Umso wichtiger war daher für ihn die termingerechte Abwicklung der umfangreichen Überholung: „Deshalb fiel für die Modernisierung unsere Wahl auf den Original-Hersteller.“ Als Produzent der Müller-Weingarten-Maschine besitzt Schuler das erforderliche Know-how.

Das für die Instandhaltung zuständige Team von Meleghy Automotive unterstützte tatkräftig bei der Vorbereitung und Betreuung der Überholung. Ende April 2017 schlossen die Experten von Schuler die Schweißarbeiten am Kopfstück ab und montierten anschließend die neuen Antriebsteile. Zudem tauschten sie Motoren, Schaltschränke, Verkabelung sowie Richtkassette und Einzugswalzen der Bandanlage.

Die verschiedenen alten Steuerungen führte Schuler dabei zusammen und brachte sie auf den aktuellen Stand, wie auch die gesamten Vorkehrungen zur Arbeitssicherheit an der Maschine. Zur intuitiven Bedienung der Anlage hat Schuler die Visualisierung komplett überarbeitet. Dadurch vereinfachen sich das Rüsten sowie die Diagnose im Fehlerfall für die Produktionsmitarbeiter deutlich.

Seit September 2017 erstrahlt das „alte Mädchen“ nun wieder in neuem Glanz. „Eine neue Maschine hätte auch ein neues Fundament und eine Anpassung der Werkzeuge benötigt“, berichtet Dr. Werle. „Deshalb war die Entscheidung für eine Generalüberholung richtig, zumal die Presse im Kern gesund ist. Bei entsprechender Pflege wird sie uns noch viele Jahre gute Dienste leisten.“


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