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18.09.2017

Ringwalze schließt die Lücke

Mit der Neuentwicklung bietet Schuler nun komplette Produktionslinien zur Herstellung von Ringen aus einer Hand

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2017_09_18_ringwalze

Mit einer neu entwickelten Ringwalze bietet Schuler nun komplette Produktionslinien zur Herstellung von Ringen aus einer Hand.

Von der Erwärmungsanlage über die Automation und die Schmiedepresse bis hin zu den Werkzeugen: Schuler hat bereits viele Projekte zur Herstellung von Ringvorformen erfolgreich realisiert. Mit der neuen Baureihe für Ringwalzen, die in enger Zusammenarbeit mit der Schmiede-Industrie entwickelt wurden, bietet der Weltmarktführer in der Umformtechnik nun auch komplette Produktionslinien aus einer Hand. Schuler präsentiert die Maschine erstmals auf der Fachmesse EMO vom 18. bis 23. September in Hannover (Halle 15, Stand E29).

Die Entwickler haben sich dabei einige Besonderheiten einfallen lassen, von denen die Kunden unmittelbar profitieren. So ist zum Beispiel die Position des oberen Dornlagers und damit die Länge der Walzdorne auf die Geometrie des Ringes einstellbar, was zu einer deutlich reduzierten Biege- und damit Werkzeugbelastung führt. Durch einen zusätzlichen Antrieb des Walzdorns können alle Umformwerkzeuge auch in der Nebenzeit rotieren und so von allen Seiten gleichmäßig gekühlt werden.

Das neuartige Maschinenkonzept mit einer vergleichbar geringeren Bauhöhe verbessert außerdem die Zugänglichkeit für einen schnellen Wechsel des Walzdorns. In Kombination mit der Hauptwalze in Kassettenausführung ist so ein Werkzeugwechsel in nur wenigen Minuten möglich. Durch die geringen Rüstzeiten und die hohe technische Verfügbarkeit bietet Schuler damit auch eine wirtschaftliche Lösung für die Produktion von kleinen Losgrößen an.

Die neue Baureihe ist für Ringgrößen von bis zu 8.000 Millimeter Außendurchmesser und einer Höhe von bis zu 1.250 Millimeter konzipiert. Auf der EMO stellt Schuler eine Maschine für Ringe mit einem Durchmesser von 4.000 Millimeter und einer Höhe von 1.000 Millimeter vor. Für den Antrieb der Hauptwalze sind hier zwei Motoren mit einer Leistung von jeweils 500 Kilowatt und Kegelwalzen mit 500 Kilowatt vorgesehen. Möglich sind natürlich auch Maschinen mit stärkeren Antrieben für spezielle Werkstoffe oder größere Ringabmessungen, die Schuler auf die jeweiligen Anforderungen der Kunden abstimmt.


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