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18.08.2017

Schuler Innovation Tower mit viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft eingeweiht

Ministerpräsident Kretschmann: „Neue Konzernzentrale bietet Freiheit zum Denken“

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"Schuler hat es geschafft, die Presse immer wieder neu zu erfinden", sagte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Mit Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft sowie Vertretern der Göppinger Bürgerschaft und der Belegschaft hat Schuler heute offiziell die neue  Konzernzentrale, den Schuler Innovation Tower (S. I. T.), eingeweiht. Das zwölfgeschossige Ingenieurs- und Technologiezentrum bietet den Schuler-Beschäftigten künftig 750 Arbeitsplätze mit modernster Technik, hervorragenden Kommunikationsmöglichkeiten und eigenem Betriebsrestaurant.

Ministerpräsident Kretschmann: Musterbeispiel eines Hidden Champion

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte zur Eröffnung: „Ob durch die überdurchschnittliche Qualität der Ausbildung, das Engagement, um Kinder und Jugendliche in der Region an Naturwissenschaft und Technik heranzuführen oder das soziale Engagement – immer denkt die Firma Schuler innovativ und in langen Linien. Dies beweist auch die neue Konzernzentrale, die größte Investition der Unternehmensgeschichte. Es ist ein Gebäude, das viel Platz zum Arbeiten und viel Freiheit zum Denken lässt. Und beides macht Schuler zum Musterbeispiel eines Hidden Champion aus Baden-Württemberg.“

Vorstandschef Klebert: Zukunftsthemen vorantreiben

Schuler-Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert erklärte: „Als Marktführer in der Umformtechnik brauchen wir exzellente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und diesen guten Leuten bieten wir im S. I. T. hervorragende Arbeitsbedingungen. Dass unser Innovationszentrum hier in Göppingen entstanden ist, stellt zudem ein klares Bekenntnis zu unseren Wurzeln und zu Deutschland als Standort für Premiumtechnologie dar. Vom Schuler Innovation Tower aus werden wir die Zukunftsthemen des Maschinen- und Anlagenbaus, die Digitalisierung von Produkten und Unternehmensprozessen oder die Elektromobilität, vorantreiben.“

BDI-Präsident Kempf: Mittelstand muss Rückgrat bleiben

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, forderte in Göppingen mehr politische Rückendeckung für den Mittelstand: „Dass wir in Deutschland als eine von wenigen Industrienationen keine steuerliche Forschungsförderung haben und den Unternehmen keine wettbewerbsfähige Infrastruktur zur Verfügung stellen, macht sich im internationalen Vergleich bemerkbar: Unter den innovativsten Industrienationen ist Deutschland zwar auf Rang vier. Dies jedoch deutlich abgeschlagen hinter Spitzenreiter Schweiz. Und bei der Digitalisierung reicht es gerade einmal zu Platz 17. Hier muss die Politik ihre Hausaufgaben machen, damit der industrielle Mittelstand auch weiter Rückgrat einer starken deutschen Wirtschaft bleiben kann.“

OB Till: Göppingen verlässlicher Partner

Göppingens Oberbürgermeister Guido Till nannte Schuler einen renommierten Botschafter und ein erstklassiges Aushängeschild des starken Wirtschaftsstandortes Göppingen. Dieser wiederum biete alle Voraussetzungen, um erfolgreich zu investieren. „Wir sind unseren Betrieben ein verlässlicher Partner“, erklärte Till auch mit Verweis auf den seit 15 Jahren konstanten Gewerbesteuerhebesatz. „Dass die Hohenstaufenstadt der Sitz dieser in 40 Ländern vertretenen Welt-Firma ist, macht mich als Göppinger Stadtoberhaupt stolz.“

S. I. T. künftig am „Schuler-Platz 1“

Der Gemeinderat und die Verwaltung der Stadt Göppingen hatten zuvor entschieden, dass die künftige Adresse und Postanschrift des Schuler Innovation Tower „Schuler-Platz 1“ lauten soll, um damit die besondere Verbundenheit von Stadt und Unternehmen zu unterstreichen.

Göppingens Bürgerinnen und Bürger können den Schuler Innovation Tower an diesem Wochenende nach Voranmeldung in Führungen aus nächster Nähe kennenlernen und dabei auch den Blick von der Dachterrasse des 54 Meter hohen Gebäudes genießen. Den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet Schuler am Montag und Dienstag Sonderführungen an.

Im Spätsommer und Herbst werden der Innenausbau des neuen Wahrzeichens von Göppingen abgeschlossen und die Versorgungssysteme des Gebäudes wie zum Beispiel die Klimatisierung getestet und abgestimmt. Danach erfolgt der Umzug der Belegschaft in die neue Konzernzentrale. Der Rückbau des alten Ingenieursgebäudes von Schuler und die Neuanlage der Außenanlagen sollen im Jahr 2018 abgeschlossen werden.


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