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    26.08.2013

    Stihl erhält Anlage für Kettensägen-Schienen

    Schuler liefert voll automatisierte und schlüsselfertige Produktionslinie komplett aus einer Hand

    Die neuesten Entwicklungen in der hydraulischen Pressentechnik zeigte Schuler SMG in Waghäusel auf einer Hausmesse Mitte Juli. Knapp 100 Besucher aus dem In- und Ausland konnten zwei Ziehpressen zur automatisierten Herstellung hochpräziser Getriebeteile sowie eine Universalpresse zur manuellen Fertigung unterschiedlicher Teile sehen. Den Höhepunkt der Hausmesse, auf der auch verschiedene Fachvorträge zu hören waren, bildete die Präsentation einer voll automatisierten Produktionslinie für den renommierten deutschen Kettensägen-Hersteller Stihl.

    „Schuler liefert die gesamte Anlage aus einer Hand“, erklärt Geschäftsführer Dr. Martin Habert: „Von der Bandanlage über die Stanz- und Prägepresse bis hin zur automatischen Abstapelung.“ Auf der etwa 25 Meter langen Linie, die für Stihl Incorporated im US-amerikanischen Virginia Beach bestimmt ist, entstehen die Schwerter für die Kettensägen aus hoch vergütetem Werkzeugstahl in verschiedenen Größen und Längen – im Fachjargon Schienen genannt. Sie setzen sich aus einem rechten und linken Außenteil, einem Innenteil sowie einem sogenannten Stern zusammen, der die Kette mit den Sägezähnen transportiert.

    Doch was genau passiert im Inneren der Anlage? Der Prozess beginnt an der Doppelhaspel, wo das Blech vom Coil abgewickelt wird und anschließend die Richtmaschine und den Walzenvorschub durchläuft. Im nächsten Schritt stanzt es eine hydraulische 500-Tonnen-Presse vom Typ SH 500-1.2x0.8 aus. Mittels der Stößelkraft wird dann die Schiene geschnitten. Das zurückgebliebene Blech landet im Zerhacker und schließlich im Schrottabfallbehälter.

    14 Monate vom Auftragseingang bis zur Auslieferung

    Doch für die Teile ist die Reise noch nicht zu Ende: Nächste Station ist eine hydraulische 250-Tonnen-Prägepresse (SH 250-1.2x0.8), wo die Kettensägen-Schiene ihre endgültige Form erhält. Zum Abschluss stempelt eine Signierpresse noch die Chargen-Nummer ein, bevor ein Linienportal mit Zweifach-Greifer die Teile schließlich abstapelt. Das ermöglicht einen Magazinwechsel während der Produktion. Somit werden Eingriffe in die Anlage ohne jegliche Produktionsunterbrechungen ermöglicht.

    Gerade einmal 14 Monate vergingen von Auftragseingang bis zur geplanten Auslieferung der Linie Ende August: „Das ist ein Ergebnis der engen und effizienten Zusammenarbeit von Konstruktion, Fertigung, Produktion und Projektmanagement“, sagt Geschäftsführer Dr. Martin Habert. Doch Schuler bleibt auch nach Inbetriebnahme, die für Anfang November vorgesehen ist, ein Ansprechpartner für Stihl: Die US-amerikanische Tochter des Pressen-Herstellers mit Sitz in Canton, Michigan, kümmert sich auch um den Service der Anlage.


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