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    07.08.2013

    Schuler auf Kurs

    Nach neun Monaten Umsatz und Ergebnis auf Vorjahreshöhe – erwartungsgemäß Rückgang beim Auftragseingang

    Die aktuellen Zahlen der Schuler AG bestätigen die Erwartungen für ein stabiles Gesamtjahr 2012/13. Mit einem Konzernumsatz von 851,6 Millionen Euro nach neun Monaten hat der Pressenhersteller annähernd den hohen Vorjahreswert von 877,8 Millionen Euro erreicht. Zuwächse in Deutschland und in Amerika glichen Einbußen in anderen Regionen nahezu aus. Beim Auftragseingang konnte das Unternehmen im dritten Quartal – hier insbesondere durch das  Nordamerika-Geschäft – aufholen. Die Bestellungen in den ersten neun Monaten gingen mit 836,5 Millionen Euro um 20,1 Prozent zurück. Bereits Mitte Dezember 2012 hatte der Maschinenbauer einen Rückgang prognostiziert, da sich nach zwei herausragenden Geschäftsjahren mit Auftragseingängen von jeweils 1,3 Milliarden Euro die Bestellungen normalisierten.

    In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hat das Unternehmen ein operatives Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 83,1 Millionen Euro (Vorjahr: 84,1 Millionen Euro) erzielt. Die Ebitda-Marge stieg nochmals von 9,6 auf 9,8 Prozent. Mit einem Konzernergebnis von 34,6 Millionen Euro (Vorjahr: 34,5 Millionen Euro) erhöhte sich das Eigenkapital um 13,2 Prozent auf 276,9 Millionen Euro und die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Geschäftsjahresbeginn von 27,1 auf 28,1 Prozent.

    Jahresprognose bestätigt – Wachstumsziele früher erreicht 

    „Bei Umsatz und Ebitda halten wir an unserer Guidance für 2012/13 fest,“ sagte Schuler-Chef Stefan Klebert. Der nach wie vor hohe Auftragsbestand von rund 1,1 Milliarden Euro zum 30.06.2013 sowie die Umsatz- und Ergebnisentwicklung nach neun Monaten stimmen zuversichtlich, die gesteckten Ziele zu erreichen. Für das Geschäftsjahr 2012/13 erwartet Schuler Umsatzerlöse von rund 1,2 Milliarden Euro sowie eine Ebitda-Marge von knapp 10 Prozent.
    Damit würde Schuler die gesteckten Wachstumsziele ein Jahr früher als geplant erreichen. Hierzu Klebert: „Anfang 2011 hatten wir uns mit dem Zukunftsprogramm ZusammenWachsen aufgemacht, neue Wachstumschancen anzugehen. Dazu gehörten klare finanzielle Ziele. Wir hatten uns vorgenommen, im Geschäftsjahr 2013/14 einen  Umsatz von 1,2 Milliarden Euro und ein Ebitda-Marge von 10 Prozent zu erzielen. Dieses Ziel erreichen wir bereits in diesem Jahr.“ 2009/10 wies Schuler einen Umsatz von 650,3 Millionen Euro aus.

    Ausbau China

    Ende Juni 2013 beschäftigte der Konzern 5.563 Mitarbeiter und damit 2,2 Prozent mehr als vor neun Monaten. Der größte Zuwachs erfolgte in China. Dort nahm Schuler in der Hafenstadt Dalian ein neues Werk in Betrieb, das die bisherigen Produktionskapazitäten in China verdreifacht. „Dadurch können wir der hohen Nachfrage, die es in der chinesischen Industrie für Maschinen hoher Qualität wie unsere Pressen gibt, gerecht werden. Und nicht zuletzt rücken wir noch näher an unsere Kunden heran, “ erklärte Klebert abschließend bei der Vorstellung der Quartalszahlen.


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