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    16.05.2013

    Technologie-Tag zum Thema Teile-Transport

    Schuler Automation in Heßdorf zeigt Transfersysteme im Betrieb

    Rund 50 Besucher aus dem In- und Ausland haben sich bei Schuler Automation in Heßdorf über die neuesten Entwicklungen im Teile-Transport informiert. Beim Technologie-Tag Mitte April konnten sie acht unterschiedliche Transfersysteme im Betrieb sehen. Höhepunkt war die Präsentation des neuen Intra Trans, der durch seine Effizienz und Flexibilität ganz neue Perspektiven in der Fertigung eröffnet.

    Anders als herkömmliche Transfers arbeitet der Intra Trans nicht durch die Pressenfenster hindurch, sondern platzsparend innerhalb der Presse. Den Teilevorschub übernehmen auf den Schienen sitzende Schlitten. Somit ist bei der Materialzuführung die volle Fensterbreite nutzbar und wird nicht mehr von den Transferschienen eingeschränkt. Diese kompakte Bauweise hat den großen Vorteil, mit derselben Transferpresse größere Teile herstellen zu können. Der Intra Trans eignet sich deshalb auch ideal zur Nachrüstung an Bestandspressen.

    Da beim Intra Trans jeder Schlitten einzeln verfahrbar ist, sind nun auch unterschiedliche Stufenabstände möglich. Zudem erlaubt der neue Transfer eine beidseitige Materialzuführung und damit zum Beispiel das mittige Fügen von Teilen. Darüber hinaus ist der Intra Trans zur Folgeverbundfertigung eine echte Alternative: Er kommt mit dem gleichen Platz aus wie das Folgeverbundwerkzeug und senkt dabei den Materialverbrauch, da die Teile durch die Schlitten und nicht durch das Bandmaterial selbst weitertransportiert werden, das abschließend als Schrott vom fertigen Pressteil getrennt werden muss.

    Der Intra Trans ist dabei mindestens genauso leistungsfähig wie die bisherigen modularen Transferlösungen, die beim Technologie-Tag ebenfalls besichtigt werden konnten. Das Produktportfolio deckt mit seinen drei Motorisierungen „L“ (Light), „M“ (Medium) und „H“ (Heavy) niedrige, mittlere und hohe Teilegewichte beziehungsweise Hubzahlen ab, und sorgt mit seinen hochdynamischen Servo-Antrieben für eine deutlich gesteigerte Ausbringungsleistung. In der Ausführung „S“ (Strong) wird mittels extrem steifer und schwingungsarmer Carbonschienen nochmals eine deutlich höhere Produktivität  von bis zu 30% erzielt.

    Ein weiterer Höhepunkt war die Live Präsentation der aktiven Schwingungsdämpfung AVD.  Sie gewährleistet einen exakten und kontrollierten Teile-Transport, auch bei variabler Beladung und höchster Dynamik des Transfers. Insbesondere die Vorführung bei einem Transfer mit zehn Meter Stützweite und einem Profil von gerade mal 200 mm beindruckte mit dem absolut positionsgenauen Bewegungsablauf ohne Aufschwingverhalten viele Besucher.


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