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Höherfeste Stähle

Beschreibung

Höherfeste Stähle werden seit den 90er-Jahren vorwiegend bei Strukturteilen eingesetzt. Man unterscheidet:

Mikrolegierte Stähle
Mikrolegierte Stähle sind schon seit längerem im Einsatz. Sie vereinen eine relativ gute Umformbarkeit mit hoher Festigkeit. Bezeichnung: ZStE 260, ZStE 300, ZStE 340, ZStE 380, ZStE 420.
Die in der Bezeichnung der Stahlsorte genannte Zahl bezeichnet bei Stählen mit der Endung „E“ die Streckgrenze des Materials in N/mm². Bei höchstfesten Stählen wird hingegen oft die Zugfestigkeit angegeben. Eine eindeutige Kennzeichnung schließt beide Werte ein, zum Beispiel ZStE 340/410.

Phosphorlegierte Stähle
Phosphorlegierte Stähle sind den mikrolegierten Stählen ähnlich. Das Legierungselement Phosphor erhöht hierbei die Festigkeit. Bezeichnung: ZStE 220 P, ZStE 260 P, ZStE 300 P

Isotrope Stähle
Es handelt sich hierbei um verbesserte mikrolegierte Stähle, die keine Abhängigkeit der Werkstoffkennwerte von der Walzrichtung aufweisen (keine Zipfelbildung).

Ansicht


Max-Planck-Forschung: Bruchdehnung über Zugfestigkeit diverser Feinblechwerkstoffe

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