03.06.2022

    10.000-Tonnen-Anlage zur Produktion von Stahlringen

    Hersteller Molla erteilt Schuler-Tochter Farina den sechsten Auftrag / Schmiedepresse vom Typ GLF wird noch im Sommer ausgeliefert

    Einen Durchmesser von bis zu einem Meter weisen die Ringe und Kegelräder auf, die der italienische Hersteller Molla im italienischen Solbiate Arno (Varese) für Bau- und Landmaschinen sowie Lkw fertigt. Dabei kommen auch mehrere Schmiedepressen der Schuler-Unternehmenstochter Farina zum Einsatz. Eine weitere, 10.000 Tonnen starke Anlage vom Typ GLF macht sich nach erfolgreicher Vorabnahme noch im Sommer auf dem Weg zum Kunden.

    Es handelt sich bereits um den sechsten Auftrag von Molla, der neben dieser Maschine auch zwei weitere Pressen mit jeweils 6.000 und 1.000 Tonnen Presskraft umfasst. Die drei Anlagen bilden eine Schmiedezelle zum Vorformen, Abgraten und Fertigschmieden der Ringe. Molla erhöht auf diese Weise seine Produktionskapazität und rüstet sich für zukünftige Marktanforderungen.

    Die GLF-Serie von Farina arbeitet mit einer Kulissenkinematik. Die Presskraft der Maschinen, die eine besonders hohe Struktursteifigkeit sowie eine niedrige Pressenhöhe über Flur aufweisen, reicht von 750 bis 10.000 Tonnen. Sie erlauben auch die Verwendung von außermittigen Werkzeugen und reduzieren darüber hinaus die Gratdicke bei den hergestellten Schmiedeteilen.

    Molla spezialisierte sich bereits in den 1960-er Jahren auf die Fertigung von warmgewalzten Stahlringen. Der 1942 gegründete Familienbetrieb wird heute in der dritten Generation geführt. Außer zahlreicher Schmiedepressen verfügt das Unternehmen auch über mehrere eigene Wärmebehandlungs- sowie Walzanlagen.


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