Die Schuler AG mit Sitz in Göppingen will Umsatz und Ertrag weiter ausweiten. „Die Zeichen für profitables Wachstum stehen auf Grün“, so der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Stefan Klebert, zur Prognose für das Geschäftsjahr 2011/12. Gleichzeitig zeigt er sich erfreut über die Aufnahme des Unternehmens in den Aktienindex SDax der Deutschen Börse AG: „Nach der Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse seit 1. Oktober 2011 ist uns mit der künftigen Listung im SDax ein weiterer wichtiger Schritt gelungen, Schuler am Kapitalmarkt bekannter und sichtbarer zu machen."
Auf Konzernebene erwartet der Pressenhersteller für das gerade begonnene Geschäftsjahr 2011/12 einen Umsatzanstieg um etwa 15 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der Rekordauftragsbestand des Vorjahres in Höhe von rund 1 Milliarde Euro und aussichtsreiche Projekte bilden dafür eine gute Grundlage. Ein Abbrechen der Konjunktur sieht Schuler derzeit nicht. Besonderes Augenmerk will das Unternehmen auf die Schwellenländer in Asien legen.
Beim operativen Geschäft rechnet Schuler für 2011/12 mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von etwa 100 Millionen Euro. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 9 Prozent. Die Zuwächse sollen beim Ergebnis vor Ertragsteuern und beim Jahresüberschuss noch höher ausfallen als beim EBITDA. Grund dafür sind Zinseinsparungen von über 10 Millionen Euro pro Jahr, die Schuler durch verbesserte Konditionen eines im November 2011 abgeschlossenen Kreditvertrags erzielt.
Die Schuler AG wird zum 28. November in den SDax aufgenommen. Dies gab die Deutsche Börse AG bekannt. Schuler ersetzt im deutschen Auswahlindex für sogenannte Small Caps die Derby Cycle Aktien. Ein wichtiger Schritt hierzu war die erfolgreich platzierte Kapitalerhöhung im Juli 2011 mit einer Ausweitung des Streubesitzes auf 41,9 Prozent. Von der Notierung im SDax verspricht sich Schuler eine gesteigerte Attraktivität für Investoren und größere Aufmerksamkeit am Kapitalmarkt.