Hohe Hubzahlen - Niedrige Stückkosten.
Schuler ProgDie-Pressen (Pressen für Folgeverbundwerkzeuge) zeichnen sich durch hohe Hubzahlen und niedrige Stückkosten aus. Bei der Fertigung im Folgeverbundverfahren wird der Teiletransport durch den Vorschub der Bandanlage geregelt. Die Teile werden erst im letzten Hub vom Band getrennt. ProgDie-Pressen sind Einstößelpressen und werden vorrangig für die Herstellung von Strukturteilen eingesetzt. Dabei sind in der Praxis zehn oder mehr Umformstationen Standard. Aufgrund der hohen Belastung der Federwerkzeuge geht die Ziehtiefe meist nicht über 120 mm hinaus. Eine besondere Bedeutung bei der ProgDie-Fertigung kommt dem Vorschub in der Bandanlage zu. Mechanische ProgDie-Pressen (6.300 - 32.000 kN) ermöglichen Ausbringungsleistungen bis 60 Hub/min. Stanz- und Umformautomaten mit Servotechnik (2.500 - 6.300 kN) realisieren Hubzahlen bis 110 Hub/min.