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13.09.2007

Kniehebelpressen für das Hochleistungsstanzen liefern höchste Qualität bei technischen Scheiben

So vielfältig die Einsatzbereiche für technische Scheiben sind, so eindeutig sind die Anforderungen der Unternehmen, die sie verwenden. Insbesondere bei funktions- und sicherheitsrelevanten Bauteilen ist höchste Qualität gefragt. Null-Fehler-Toleranz ist das entscheidende Stichwort. Neben der Entwicklungs- und Produktionskompetenz der Zulieferer trägt vor allem die Ausbringungsleistung und Prozesssicherheit der verwendeten Maschinen zur wirtschaftlichen Fertigung bei. Schuler präsentiert deshalb ein umfassendes Angebot von Kniehebelpressen, die speziell auf die Prozesskette bei der Herstellung technischer Scheiben zugeschnitten sind.

Qualität ist das entscheidende Kriterium für die wirtschaftliche Herstellung von hochwertigen Massenstanzteilen, wie technischen Scheiben, Kettenlaschen, Sicherungs- oder Dichtringen. Nachhaltige Wettbewerbsvorteile erzielen vor allem Unternehmen, die die gesamte Prozesskette vom Stanzen über das Prägen bis hin zu mehrstufigen Umformoperationen beherrschen. Ein Pressenprogramm, das genau auf diese Anforderungen zugeschnitten ist, präsentiert Schuler.

Pressensysteme für alle Stufen des Hochleistungsstanzens

Auf maximale Ausbringungsleistung bei gleichzeitig hoher Teilequalität sind die Schnellstanzautomaten der Baureihe BMK mit Kniehebelantrieb ausgelegt. Mit diesen hochgenauen Pressensystemen können Stanzteile in Gesamtschnittwerkzeugen mit bis zu 250 Hüben pro Minute gefertigt werden, was eine Produktion von bis zu 12.500 Teilen pro Minute ermöglicht. Der Kniehebelantrieb der Anlagen reduziert dabei die Auftreffgeschwindigkeit des Stößels und sorgt für höhere Schnittqualität sowie eine längere Lebensdauer des Werkzeugs. Durch den dynamischen Massenausgleich des Stößels laufen die Pressen trotz der enormen Stößelgeschwindigkeit besonders ruhig. Weil durch die Gesamtschnitttechnik Außen- und Innenkontur gleichzeitig geschnitten werden, können Teile mit geringen Mittenabweichungen und hoher Planparallelität hergestellt werden. Die Anlagen sind mit Presskräften von 2.000 oder 4.000 kN erhältlich. Sie eignen sich vor allem für die Fertigung von Teilen, die entweder direkt nach einer anschließenden Entgratung verbaut werden sollen, oder Basis für weitere Umformoperationen sind.

Präge- und Kalibrierpressen: Qualität und Geschwindigkeit

Eine typische Folgebearbeitung technischer Scheiben ist das Prägen oder Kalibrieren, um Funktionsbauteile wie beispielsweise hochpräzise technische Scheiben oder Dichtringe für Motoren und Getriebe herzustellen. Hierfür bietet Schuler mit den Kniehebelpressen der Baureihe EMK extrem schnell laufende Systeme an. Mit Presskräften von 1.000 bis 3.000 kN bei Hubzahlen bis zu 750 pro Minute eignen diese sich besonders zur Herstellung von Bauteilen mit höchsten Genauigkeitsanforderungen. Dank der hohen Steifigkeit der Anlage und der ausgereiften Antriebstechnik liegen die Produkte innerhalb engster Toleranzen. Und weil die Anlagen mit einer mechanischen Schnellwechselvorrichtung ausgestattet sind, profitieren Anwender von kurzen Rüst- und Wechselzeiten. Angesichts des hohen Kostendrucks und enger Margen tragen diese Eigenschaften entscheidend zur wirtschaftlichen Fertigung von Massenteilen bei.

Stanz- und Umformautomaten zur Fertigung komplexer Bauteile

Optimal für die Fertigung komplexer Stanzteile sind schließlich die universellen Stanz- und Umformautomaten der TMK-Serie geeignet. Die Anlagen sind für die Fertigung von technischen Scheiben auf Presskräfte von 2.000 bis 3.150 kN ausgelegt und können individuell an eine Vielzahl von Umformaufgaben angepasst werden. Durch den Aufbau aus Standardkomponenten, die sich seit rund drei Jahrzehnten im täglichen Arbeitseinsatz bewähren, gewährleisten die Pressen hohe Qualität und Prozesssicherheit. Zur hohen Ausfallsicherheit trägt auch die zentrale Schmieranlage bei, die über einen Progressivverteiler versorgt wird. Die Anlagen können optional mit Folgeverbundwerkzeugen oder einem Transfersystem betrieben werden und eignen sich damit ideal zur Fertigung einbaufertiger Präzisionsteile
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