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30.05.2005

Schuler AG: Geschäftsentwicklung liegt im Plan

Erstes Halbjahr 2004/05

Angesichts einer unverändert zurückhaltenden, hauptsächlich auf die Wachstumsmärkte in Asien und Osteuropa konzentrierten Investitionstätigkeit der Automobilindustrie hat sich der Schuler Konzern in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2004/05 (1. Oktober 2004 – 31. März 2005) bei Umsatz und Auftragseingang erwartungsgemäß entwickelt und sein operatives Ergebnis weiter verbessert.
Der konsolidierte Konzernumsatz belief sich auf € 228,9 Mio. (Vorjahr € 295,1 Mio.). Die Differenz zum Vorjahreszeitraum geht auf einen Basiseffekt zurück, da das Umsatzvolumen in den ersten sechs Monaten des vergangenen Geschäftsjahres durch die Abrechnung von Großprojekten einen für das erste Halbjahr atypisch hohen Wert erreicht hatte. Die Gesamtleistung im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erhöhte sich durch angearbeitete aber noch nicht abgerechnete Aufträge in Höhe von € 54,8 Mio. auf € 283,7 Mio. (Vorjahr € 245,2 Mio.).
Der Auftragseingang in den ersten sechs Monaten der Berichtsperiode erreichte € 245,4 Mio. (Vorjahr € 297,2 Mio.). Auch hier zeigt sich ein Basiseffekt zur starken ersten Hälfte des Vorjahres.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres auf € 6,6 Mio. (Vorjahr € 5,2 Mio.). Der Konzernjahresüberschuss betrug € 0,3 Mio. (Vorjahr € 0,4 Mio.). Das verbesserte operative Ergebnis beruhte auf dem Anstieg der Gesamtleistung sowie auf den positiven Auswirkungen der Programme zur Kostensenkung.
Zum 31. März 2005 beschäftigte der Schuler Konzern weltweit 3.759 Mitarbeiter. Damit hat sich die Belegschaft binnen eines Jahres insgesamt um 47 Arbeitnehmer verringert. Während bei den inländischen Gesellschaften zum Stichtag 2.821 und damit 141 Mitarbeiter weniger als im Vorjahr tätig waren, erhöhte sich die Zahl der ausländischen Beschäftigten um 94 auf 938. Dies resultiert aus dem weiteren Ausbau der Standorte in Brasilien und China.
Mit zahlreichen Kunden steht Schuler derzeit in fortgeschrittenen Projektverhandlungen, so dass mit Auftragsabschlüssen bis zum Ende des Geschäftsjahres zu rechnen ist. Für das gesamte Berichtsjahr 2004/05 geht der Vorstand daher von einer Geschäftsentwicklung auf Vorjahresniveau aus. Vor diesem Hintergrund strebt der Vorstand weiterhin an, das Ergebnis des Schuler Konzerns im laufenden Geschäftsjahr zu verbessern.
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