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15.07.2010 08:32 CEST

Schuler AG beschließt Kapitalerhöhung ohne Bezugsrecht aus genehmigtem Kapital

Der Vorstand der Schuler AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom heutigen Tage beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von zurzeit 54.600.000,00 Euro um bis zu 4.550.000,00 Euro auf bis zu 59.150.000,00 Euro gegen Bareinlage zu erhöhen. Im Zuge einer Privatplatzierung sollen bis zu 1.750.000 auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien gegen Bareinlage ausgegeben werden. Die neuen Aktien sollen bereits ab dem Geschäftsjahr 2009/10, das zum 30. September 2010 endet, voll gewinnberechtigt sein. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird aufgrund der Ermächtigung in § 4 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft ausgeschlossen.

Das endgültige Volumen der Kapitalerhöhung sowie der Platzierungspreis werden gesondert und vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen. Die neuen Aktien sollen von der Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG mit der Verpflichtung gezeichnet und übernommen werden, sie im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens bei qualifizierten institutionellen Investoren zu platzieren. Der Platzierungspreis wird nach Maßgabe der Satzung der Gesellschaft den Durchschnitt der Schlusskurse der Schuler-Aktie im XETRA-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Börsenhandelstage vor dem Zeitpunkt seiner Festlegung nicht wesentlich unterschreiten.

Die neuen Aktien sollen prospektfrei zum Handel im regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im regulierten Markt der Börse Stuttgart zugelassen werden.

Die Gesellschaft beabsichtigt, den Nettoemissionserlös zur Verbesserung der Eigenkapitalausstattung, zur Rückführung der Finanzverbindlichkeiten und zur Finanzierung des weiteren Auf- und Ausbaus des Non-Automotive-Bereichs einzusetzen.

 


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