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22.04.2008

Spezialpressen von Beutler garantieren hohe Effizienz und Qualität bei der Umformung von Aluminiumfolien

Behälter aus Aluminiumfolie gehören zu den wachstumsstärksten Segmenten in der Verpackungsindustrie. Weil Verbraucher sich immer häufiger erst während des Einkaufs für ein Produkt entscheiden, steigt die Nachfrage nach Verpackungen, mit denen Anbieter ihre Produkte differenzieren können. Hinzu kommt, dass Ästhetik und Nutzbarkeit der Verpackungen eine immer wichtigere Rolle spielen. So werden beispielsweise jährlich mehrere Milliarden Behälter für innovative Kapselsysteme für Kaffee und andere Heißgetränke produziert. Mit der Nachfrage steigen auch die fertigungstechnischen Anforderungen; die gestiegenen Rohstoffpreise erhöhen den Kostendruck. Die Hersteller sind deshalb auf effiziente und zuverlässige Produktionslösungen angewiesen. Auf diese Anforderungen hat der Schweizer Pressenhersteller Beutler Nova, ein Tochterunternehmen des Schuler Konzerns, sein Angebot zugeschnitten. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen gemeinsam mit der Leuthold Mechanik AG und der Berhalter AG das Swiss Competence and Training Center. Hier können Verpackungshersteller komplette Produktionslinien konfigurieren, testen und aufeinander abstimmen.

Beutler PAL 400 und PAZ 630: Maßgeschneiderte Systemlösungen für die Aluminium- und Weißblech-Umformung

Für das Umformen von Aluminium und Weißblech hat Beutler Nova die beiden Spezialpressen PAL 400 und PAZ 630 entwickelt. Technische Basis der Anlagen ist die bewährte Technik der Beutler-Pressen, die das Unternehmen speziell auf die Anforderungen der Prozesskette „Formen-Füllen-Verschließen“ zugeschnitten hat. Der frequenzgeregelte Antrieb der Presse über Vorgelegewelle ergibt ein sehr hohes Arbeitsvermögen und der pneumatische Gewichtsausgleich des Stößels gewährleistet einen optimalen Gleichlauf. Dank rascher und einfacher Hubverstellung sind kurze Umrüstzeiten möglich. Die Presskraft der Anlagen beträgt 40 (PAL) bzw. 63 Tonnen (PAZ). Die Hubzahlen sind zwischen 40 und 150 Hüben pro Minute einstellbar. Ein entscheidender Vorteil für die Produktion von Verpackungen ist die Auslegung des elektronischen Nockenschaltwerks Dataplus 200, mit dem die Werkzeugfunktionen direkt angesteuert werden können. Das ist deshalb wichtig, weil das entscheidende Know-how für die Aluminium-Umformung im Werkzeug liegt.

Optimales Zusammenspiel von Werkzeug und Presse eliminiert Mikrorisse

Aluminium-Behälter sind in der Regel nur 70 bis 120 µm stark. Wegen der geforderten Eigenschaften und der hohen Rohstoffkosten kommen immer härtere und dünnere Materialien zum Einsatz. Nur wenn Werkzeug und Presse optimal zusammenspielen ist es möglich, die hohen fertigungstechnischen Anforderungen, die sich daraus ergeben, zu erfüllen. Die größte Herausforderung stellen dabei Mikrorisse im Material dar. In enger Zusammenarbeit mit der Leuthold Mechanik AG hat Beutler seine Pressen im Verlauf der vergangenen Jahre so weiter entwickelt, dass Mikrorisse eliminiert sind. Für hochwertige Produkte sorgt darüber hinaus das von Leuthold entwickelte Vision-Control-System HLM SM 284. Selbst bei größter Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 1.600 Behältern pro Minute sortiert es automatisch eventuell defekte Behälter aus.

Swiss Competence and Training Center – schnell von der Idee zur prozesssicheren Verpackungsproduktion

Live erleben können Anwender aus der Verpackungsindustrie das optimale Zusammenspiel von Werkzeugen und Maschinen im neu eingerichteten Swiss Competence and Training Center, das Beutler Nova, Leuthold und Berhalter gemeinsam im schweizerischen Samstagern betreiben. Leuthold stellt dabei die komplette Werkzeugtechnik, das Stapelsystem und die Schrottentsorgung. Die Pressen kommen von Beutler Nova. Berhalter liefert die Stanztechnik für die Deckelproduktion. An mehreren Anlagen können Anwender dort Werkzeuge und Maschinen über mehrere Wochen testen, einfahren und aufeinander abstimmen. Außerdem können Kunden ihr Bedienpersonal vor Ort professionell und individuell ausbilden. Bei Neuaufträgen können die beauftragten Produktionsanlagen in der Anlaufphase so lange im Center betrieben werden, bis das erwartete Behältervolumen erreicht ist. Erst wenn die gesamte Anlage reibungslos läuft, erfolgt die Installation beim Kunden. Vorteile: Die bestehende Produktion kann ohne Unterbrechung weiterlaufen. Dadurch dass die Abstimmung nicht am Produktionsort erfolgt, verkürzt sich die Anlaufzeit auf ein Minimum und die Initialkosten werden reduziert.

Weitere Informationen über Beutler-Pressen und das Swiss Competence and Training Center erhalten Sie auf der Metpack vom 22. bis 26. April 2008 in Essen, Halle 3, Stand 324.

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