Logo Schuler - Müller-Weingarten
 

18.01.2007

Vorschub-Direktantrieb steigert Ausbringungsleistung um 10 %

Transfer-Baureihe AT mit neuem Antriebskonzept

Göppingen - Schuler hat die AT-Baureihe der Drei-Achs-NC-Transfers überarbeitet und für zusätzliche Anwendungsbereiche erweitert. Für mehr Dynamik sorgt ab sofort der neue Vorschub-Direktantrieb mit hochdynamischen Servoantrieben. Die Ausbringungsleistung des neuen AT-Transfers hat sich im Vergleich zum bisherigen Modell um 10 % erhöht, da u. a. die zu bewegenden Massen deutlich reduziert werden konnten. Die neue Transfergeneration präsentiert Schuler am 18. Januar 2007 im Rahmen einer Kundenveranstaltung dem Fachpublikum.
Neben ausgereifter Technik überzeugen die AT-Transfers durch ein modulares Anlagenkonzept. Die neue Transfergeneration deckt in drei Baugrößen ein breites Anwendungsspektrum ab: AT-1 für Stützweiten bis zu drei Metern, AT-2 für bis zu fünf Metern und AT-3 für bis zu neun Metern. Alle Modelle verfügen über geschlossene Schließkästen. Diese sind zwischen den Pressenständern oder außen am Pressenständer angebracht und können entweder hängend oberhalb oder stehend unterhalb der Transportebene montiert werden.
Der Direktantrieb wirkt direkt auf die Transferschiene und wurde in die Transferschienenführung integriert. Zum Einsatz kommen hochdynamische Servoantriebe mit spielarmen, drehsteifen und wartungsfreien Planetengetrieben, spielfreie Wellenkupplungen, gehärtete und geschliffene Zahnstangen und Ritzel mit Langzeitschmiereinheiten.

Light, medium & heavy

Die AT-Transfers der neuen Generation können beliebig in ihrer Leistung skaliert und an unterschiedliche Anwendungsfälle angepasst werden. Alle drei Baugrößen gibt es in den Leistungs-klassen „L“ (Light), „M“ (Medium) und „H“ (Heavy), um niedrige, hohe und sehr hohe Teilegewichte und Hubzahlen abzudecken. Das Leistungsvermögen der Heavy-Ausführung ist etwa doppelt so hoch wie das der Light-Version.

Sichere Investition

Der modulare Aufbau der AT-Baureihe ermöglicht es, die Drei-Achs-NC-Transfers jederzeit nachzurüsten, um so die Ausbrin-gungsleistung zu steigern. Dadurch gewinnen Kunden ein Höchstmaß an Investitionssicherheit. So kann ein Anwender, der sich zunächst für die Light-Version entschieden hat, später problemlos zusätzliche oder stärkere Antriebe von Schuler Automation nachinstallieren, um höhere Produktionszahlen fahren zu können. Neben der höheren Ausbringungsleistung bietet der neue AT-Transfer folgende Vorteile:
  • Weniger mechanische Schnittstellen zur Presse
  • Bessere Zugänglichkeit zum Seitenständer für den Pressenbediener und Instandhalter
  • Eine geringere Störkontur erleichtert die Projektierung und Auswahl der Automation zur Materialzuführung und -entsorgung
  • Einfach nachrüstbar an vorhandenen Pressen.
Im Rahmen kompletter Systemlösungen realisiert Schuler Automation auch Entstapler, Feeder und Platinenlader. Diese Komponenten und der neue Transfer sind speziell aufeinander abgestimmt.
Kontakt

Schuler AG ©2008