01.10.2006
Mehr Berufsanfänger bei Schuler
Seit August 2006 gilt in Göppingen ein neues Ausbildungskonzept, mit dem der Standort den bundesweit geänderten Ausbildungsordnungen entspricht. Ziele des Konzepts sind die Sicherstellung der Ausbildungsqualität, eine bedarfsgerechte Ausbildung sowie die finanzielle Stärkung der Ausbildung. Ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung sind die so genannten Ausbildungsaufträge, die gemeinsam von Fachbereichen und Personalabteilung entwickelt wurden. Diese Checklisten geben vor, welche Fähigkeiten und Kenntnisse in den jeweiligen Abteilungen vermittelt werden müssen. Zusätzlich wurde für jeden Bereich ein Ausbildungsbeauftragter benannt.
Im Ausbildungsjahr 2007 will Schuler in Göppingen über den eigenen Bedarf hinaus Azubis einstellen. Voraussichtlich werden es 34 Berufsanfänger sein, 2006 sind es 22. Neben den klassischen Ausbildungsberufen (siehe Kasten) wird auch ein kooperatives Studium nach dem „Ulmer Modell“ angeboten. Dabei wird zunächst in verkürzter Zeit eine gewerbliche Ausbildung absolviert. Darauf folgt ein zweieinhalbjähriges Elektrotechnik- oder Maschinenbaustudium an der Fachhochschule Ulm. Während der gesamten Zeit erhalten die Nachwuchskräfte eine Vergütung von Schuler.
Ausbildungsberufe in Göppingen
- Industriekaufmann/-frau
- Industriemechaniker/in
- Elektroniker/in Automatisierungstechnik
- Zerspanungsmechaniker/in
- Technische/r Zeichner/in
- Werkzeugmechaniker/in
- Gießereimechaniker/in