IHU-Technologie für neue Perspektiven.
Die IHU ist eine Technologie, die bereits in den 70er Jahren in der Großserienfertigung zum Einsatz kam. Zu Beginn wurden vorwiegend Bauteile für den Non-Automotive-Bereich hergestellt, wie zum Beispiel Fittinge aus Kupfer für den Sanitärbereich. Anfang der 90er Jahre zeigte dann auch die Automobilindustrie mehr und mehr Interesse an dem Verfahren. Erste Bauteile wurden überwiegend für Abgassysteme verwendet. Y-Stücke aus Stahlrohren ersetzten zunächst schwere Gussbauteile. Es folgten Fahrwerkteile in Form komplexer Vorderradträger, die nun nicht mehr in Schalenbauweise, sondern mittels IHU in einem Bauteil realisiert werden konnten.
Das Potenzial in Bezug auf Gewichtseinsparung und günstigerer Produktionskosten durch weniger Bearbeitungsschritte führte schnell auch zu weiteren Anwendungen im Fahrwerk- und Strukturbereich. Darüber hinaus eröffnet die IHU auch für die Fertigung von Designteilen, wie zum Beispiel Dachrelinge oder Türgriffe in der Möbelindustrie, neue Perspektiven. All diese Bauteile sowie die entsprechenden Fertigungssysteme entwickelt Schuler in enger Absprache mit seinen Kunden.