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26.05.2008

Erstes Halbjahr 2007/08: Schuler auf Wachstumskurs

Die Schuler AG (WKN 721063/ISIN DE0007210635) zieht eine positive Bilanz des ersten Halbjahres ihres Geschäftsjahres 2007/08 (1. Oktober 2007 bis 31. März 2008): Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) konnte von € 7,7 Mio. auf €  16,6 Mio. verbessert werden. Gleichzeitig hat der Auftragseingang mit € 555,5 Mio. stark zugenommen (1. Halbjahr 2006/07: € 270,0 Mio.). Der planmäßige und reibungslose Verlauf der Integration von Müller Weingarten zeigt Erfolge.

In den aktuellen Halbjahreszahlen ist Müller Weingarten enthalten; die Vorjahreszahlen beziehen sich auf Schuler vor der Übernahme von Müller Weingarten. Daher ist der Vorjahresvergleich nur bedingt aussagefähig.

Verbesserte Ergebnissituation

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2007/08 konnte das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) von € 7,7 Mio. auf € 16,6 Mio. verbessert werden. Unter Berücksichtigung des gestiegenen Zinsaufwands verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) von € 1,8 Mio. auf € 5,1 Mio. Das Konzernergebnis beträgt € 4,1 Mio. (Vorjahr: € 4,2 Mio.). Im Vorjahr war ein einmaliger steuerlicher Sonderertrag von € 4,4 Mio. aus der Aktivierung des Barwerts des Körperschaftsteuerguthabens der Schuler AG enthalten. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich um € 11,7 Mio. gegenüber der Vergleichsperiode verbessert.

Auftragseingang verdoppelt

Der Schuler Konzern hat im Berichtszeitraum den bislang größten Auftrag in seiner Unternehmensgeschichte erhalten. Mit drei neuen Servopressenlinien wird die BMW Group ihre Presswerkstrukturen in den Werken Leipzig, Regensburg und München bis zum Jahr 2011 verändern. Das Gesamtvolumen des Auftragspakets liegt im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Insgesamt konnte der konsolidierte Auftrags-eingang von € 270,0 Mio. auf € 555,5 Mio. mehr als verdoppelt werden. Davon entfallen auf die Geschäftsbereiche „Forming Systems“ € 497,9 Mio. (Vorjahr: € 209,0 Mio.) und „Automation and Production Systems“ € 101,1 Mio. (Vorjahr: € 78,9 Mio.). Der Auftragsbestand lag per 31. März 2008 mit € 836,8 Mio. deutlich über dem Vorjahreswert (€ 360,5 Mio.).

Umsatzwachstum besonders in Asien und Deutschland

Das Umsatzvolumen belief sich auf € 418,3 Mio. und ist damit gegenüber dem Vorjahreswert von € 239,5 Mio. stark angestiegen. Der Geschäfts-bereich „Forming Systems“ erzielte einen Umsatz von € 355,1 Mio. nach € 192,9 Mio. im Vorjahr, der Geschäftsbereich „Automation and Production Systems“ € 89,6 Mio. verglichen mit € 62,9 Mio. im ersten Halbjahr 2006/07. Die Umsatzanteile verteilen sich wie folgt: Nord- und Südamerika 18,8 Prozent, Deutschland 42,6 Prozent, Europa ohne Deutschland 20,5 Prozent, Asien und die übrigen Regionen 18,1 Prozent. Damit steht den deutlichen Umsatzsteigerungen im Inland und in der strategischen Wachstumsregion Asien ein Rückgang in Nord- und Südamerika gegenüber, der auf die Währungsentwicklung und die schwache US-Konjunktur zurückzuführen ist.

Die Mitarbeiterzahl des Schuler Konzerns liegt nach der Integration von Müller Weingarten jetzt bei 5.520 (31. März 2008).

Jürgen Tonn, Vorstandsvorsitzender der Schuler AG: „Schuler ist weiter auf Wachstumskurs. Der dynamische Anstieg unserer Auftragseingänge belegt den zunehmenden Markterfolg unseres Unternehmens. Für das Gesamtjahr gehen wir weiterhin von einer Verbesserung des operativen Ergebnisses aus.“
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