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13.06.2007

Erfolgreiche Markteinführung: DigiSim - der digitale Simulator von Müller Weingarten

Auf der EuroBlech im vergangenen Herbst wurde der Digitale Simulator, kurz DigiSim genannt, dem Fachpublikum vorgestellt und stieß auf großes Interesse. Denn mit dem digitalen Simulator hat Müller Weingarten ein Tool entwickelt, mit dessen Unterstützung der Materialfluss innerhalb der Presse virtuell optimiert werden kann.

Die Zielsetzung dabei ist eine Steigerung der Effizienz neuer und bereits existierender Anlagen mit möglichst geringem Aufwand. Denn noch bevor eine Anlage aufgebaut ist oder während eine bestehende Anlage läuft, können Hubzahl und Bewegungsabläufe der Anlage optimiert werden. Der digitale Simulator stellt somit das "Virtual Tuning" innerhalb des PressTunings (Motion Tuning, Control Tuning und Virtual Tuning) dar.

"Die Vorteile des DigiSim liegen darin, dass mit der Unterstützung eines in der Automobil- und Zulieferindustrie etablierten Systems - CATIA V5 - die Durchgängigkeit vom "designten" Teil über den Methoden- und Durchlaufplaner bis zur Werkzeugkonstruktion sichergestellt ist", erklärt F&E-Leiter Georg P. Holzinger die signifikanten Vorteile. Am Ende des Prozesses steht die auf die ausgewählte Produktionslinie zugeschnittene und bauteilspezifische Simulation des optimalen Produktionsprozesses. Dieser berücksichtigt alle Randbedingungen bei gleichzeitig höchster Teileausbringung.
Alleinstellungsmerkmal des "DigiSim" genannten digitalen Simulators ist die Offline-Programmierung der zugehörigen Presse. Das heißt sämtliche Parameter, die in der Simulation festgelegt werden, können direkt in die Pressensteuerung übertragen werden.

Der DigiSim kommt an. Zwei namhafte deutsche Automobilhersteller des Premium-Bereichs haben den "DigiSim" bereits erworben." Und nun steht der "DigiSim" vor der Erweiterung seines Einsatzspektrums. "Bisher haben wir uns in der SynTec-Welt bewegt, jetzt legen wir den digitalen Simulator so flexibel aus, dass er auch für elektronische 3-Achs-Transfer-Systeme einsetzbar ist und den Transfer mit Steuerung und Visualisierung koppelt."
Dazu wird der DigiSim nicht mehr anlagenspezifisch ausgelegt, sondern parametrisch aufgebaut. "Theoretisch können damit sogar Fremdanlagen optimiert werden", sieht Holzinger neue Marktpotenziale.

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