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11.05.2007

Schuler AG wird nach Vollzug des Übernahmeangebots rund 96,5 Prozent an der Müller Weingarten AG halten

Müller Weingarten Aktionäre nehmen Übernahmeangebot an - Squeeze-out wird eingeleitet werden

Göppingen - Das Pflichtangebot der Schuler AG ist bis zum 10. Mai 2007, 12:00 Uhr, für ca. 32 Prozent der Aktien der Müller Weingarten AG angenommen worden. Die Schuler AG wird nach dem Vollzug des Pflichtangebots damit insgesamt mindestens 96,47 Prozent bzw. 8.103.590 Aktien der Müller Weingarten AG halten. Im Streubesitz befinden sich damit weniger als 5 Prozent der Müller Weingarten-Aktien. Die Schuler AG wird nach Ende des Pflichtangebots am 15. Mai 2007 wie angekündigt ein Squeeze-out-Verfahren einleiten, mit dem die Aktien der verbleibenden Minderheitsaktionäre der Müller Weingarten AG gegen Gewährung einer Barabfindung in Höhe von 15,74 Euro je Aktie auf die Schuler AG übertragen werden sollen.

Jürgen Tonn, Vorstandvorsitzender der Schuler AG: "Mit dem Erfolg unseres Angebots haben wir planmäßig den nächsten Schritt zum vollständigen Zusammenschluss der Müller Weingarten AG und der Schuler AG vollzogen. Wir verfügen nun über den notwendigen unternehmerischen Handlungsspielraum, um die neuen Wachstumschancen, die mit diesem Zusammenschluss entstehen, auszuschöpfen und die Marktpositionierung der neuen Schuler Weingarten AG als weltweit führender Anbieter in der Umformtechnologie für Metallverarbeitung auszubauen."

Vorstand und Aufsichtsrat von Schuler hatten am 27. März 2007 eine Übernahme der Müller Weingarten AG beschlossen und dazu in einem ersten Schritt 64,49 Prozent der Aktien der Müller Weingarten AG von der Metzler Beteiligungsgesellschaft mbH in Frankfurt erworben. Das neue Unternehmen wird unter dem Namen "Schuler Weingarten AG" firmieren. Es ist schon heute mit einem Weltmarktanteil von rund 35 Prozent und einem Jahresumsatz von über 900 Mio. Euro Technologie- und Weltmarktführer.

Mit der Zusammenführung der beiden sich in vieler Hinsicht ergänzend aufgestellten Unternehmen ist vor allem die Umsetzung einer Wachstumsstrategie verbunden. Wachstumstreiber sind dabei innovative Produkte, die aus dem deutlich vergrößerten Engineering-Potenzial resultieren, die verbesserte Präsenz in den Wachstumsmärkten – insbesondere Asien und Osteuropa – sowie der Ausbau des erfolgreichen Service-Geschäfts. Mit der Zukunftsfähigkeit der Schuler Weingarten AG ist auch die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland verbunden.

Die vollständige Übernahme ist bis Jahresende vorgesehen. Die Schuler AG hatte am 17. April 2007 den Aktionären der Müller Weingarten AG ein Pflichtangebot zum Erwerb ihrer auf den Inhaber lautenden börsennotierten Stückaktien sowie ihrer auf den Inhaber lautenden nicht börsennotierten Stückaktien gegen Zahlung von 15,74 Euro je Aktie ("Pflichtangebot") unterbreitet. Die Frist für die Annahme des Pflichtangebots endet am 15. Mai 2007, 24:00 Uhr (MEZ), sofern sie nicht nach den gesetzlichen Bestimmungen verlängert wird.
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