Weltweit im Einsatz.
Münzprägepressen von Schuler.
Schuler gibt mit innovativen Entwicklungen die entscheidenden Impulse für die Münztechnik. So konnten schon um die Jahrhundertwende auf Schuler Kniehebelpressen bis zu 60 Münzen pro Minute geprägt werden – eine für die damalige Zeit erstaunliche Leistung. Auch mit dem Export der Maschinen wurde sehr früh begonnen. Bereits um 1905 lieferte Schuler die ersten Münzprägepressen nach China. Ständig weiterentwickelt wurden bis Mitte der 30er Jahre über 1.000 Münzprägepressen in rund 50 Länder weltweit verkauft. Einige davon sind noch heute im Einsatz. Mit der Entwicklung von Münzprägepressen in Horizontal-Bauweise begann in den 60er Jahren eine neue Epoche in der Münztechnik. Schrittweise steigerte Schuler dabei die Leistung seiner Maschinen – auf mittlerweile bis zu 850 Münzen pro Minute. Parallel dazu entstand eine Maschinenreihe in Vertikal-Bauweise für die Herstellung von Umlaufgeld in runder, unrunder oder in Bi-Metall-Ausführung. Auch Herausforderungen in jüngerer Vergangenheit begegnete Schuler mit tragfähigen Neuentwicklungen, wie zum Beispiel dem Mehrfachschlag bei Hochleistungsmünzprägepressen oder der Randbeschriftung bei Bi-Metall-Münzen im Zuge der Euro-Einführung. Daneben sind zahlreiche Patente wie zum Beispiel das Gelenkantriebssystem oder die automatische Platinenkontroll- und Platinenausscheidevorrichtung das Ergebnis einer nach vorne gerichteten kundenorientierten Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit der Anlagen stetig zu verbessern.